Wenn man singt,
ist das Leben
schöner
Margrit Hess
Mezzosopran
In Lichtensteig (CH) aufgewachsen

Gesangstudium an der Musikhochschule Winterthur
Lehrdiplom bei Lena Hauser
Konzertreifediplom bei László Polgár
CAS Singstimme (Umgang mit Fehlfunktionen der Stimme) an der Hochschule der Künste Bern in Kooperation mit der Phoniatrie des Inselspitals Bern

Besuch von Meisterkursen z.B. bei René Jacobs, Udo Reinemann und Margreet Honig

Intensive Beschäftigung mit Barockmusik

Sängerin verschiedener Kammermusikensembles

Als Solistin: Kirchenmusik, Liederabende, Opern, zeitgenössische Musik

Ich lebe als Sängerin und Gesangslehrerin in Graz (AT)
If you can walk you can dance
– if you can speak you can sing
(afrikanisches Sprichwort)
singen lernen
Die Fähigkeit zu singen ist dem Menschen gegeben. Je leichter und klarer Töne klingen, desto besser gelingt der komplexe Vorgang des Singens.

Im Gesangsunterricht arbeiten wir gemeinsam ganz nahe an Ihrer Stimme und den Möglichkeiten, sie optimal zu entfalten.

Das Hören will geübt sein, die Vorstellung vom richtigen Ton, die Körperwahrnehmung, das Öffnen und Strömen, das Ausbreiten und Halten. Die Atmung soll tief und elastisch sein, der Körper geweitet, die Stimmlippen sollen aktiviert und die Resonanzräume genützt werden.

Ich freue mich, mit Ihnen neue Klangfarben und Gestaltungmöglichkeiten für Ihre Lieder, Arien und Songs zu finden.

Wenn nötig, nehmen wir Fehlfunktionen Ihrer Stimme in den Fokus, die mit spezifischen Übungen behoben werden können. Eine gesunde Stimmgebung fühlt sich frei und stark an und bereitet viel Freude beim Singen.

Gerne arbeite ich auch an der Stimmbildung mit Chören.

In der Stimme kommt Persönlichkeit zum Ausdruck, wir zeigen uns, wenn wir die Stimme erheben. Stimmbildung ist Persönlichkeitsbildung. Wenn die Stimme stärker und offener wird, werden wir es auch.
Haben Sie Fragen oder wollen Sie eine Gesangsstunde buchen?
Dann bitte einfach unter + 43 676 9292470 oder singen@margrit-hess.com anfragen, danke.

Eine Geschichte über das Singen

(erzählt nach Detlef Thiele, 2010)
Der Wolf, der das Singen erlernen wollte, verließ den Wald, um einen Lehrmeister zu finden. Da unterhielten sich zwei Frösche am Wiesenrand. Dem Wolf klangen diese Töne gänzlich fremd, dennoch versuchte er zu singen wie sie, aber aus seinem Maul kam nur ein tiefes Knurren. Die Frösche erschraken sehr. Der Wolf lief weiter und traf einen Raben, der sich in der Sonne wärmte. "Lieber Freund, wie steht es mit deiner Sangeskunst? Könntest du mich nicht darin unterrichten?", fragte der Wolf. "Selbstverständlich. Du hast deinen Lehrmeister gefunden.", sprach der Rabe und begann aus lauter Kehle zu krächzen. Dem Wolf schmerzten davon die Ohren, doch er wollte nicht unhöflich sein und so entgegnete er dem Raben: "Die Qualität deines Gesanges werde ich nie erreichen. Es wäre deinerseits vergebene Liebesmüh“. Eine Grille zirpte, der Wind säuselte, eine Amsel sang ihr Lied, dem Wolf wurde ganz warm ums Herz, er begann zu träumen. Plötzlich beklagte sich die kleine Spitzmaus, weil er mit seinen Pfoten ihren Hauseingang versperrte. "Ach, gute Frau Maus. Nun habe ich versucht, einen Lehrmeister im Gesang zu finden und bin doch nicht fündig geworden." "Das erscheint mir recht seltsam. Aber ich will Ihnen aus Ihrer Trübsal helfen. Bleiben Sie bis zur Nacht, dann will ich den Unterricht eröffnen.", antwortete die Maus. Langsam zog die Abenddämmerung über die Felder und der Mond war bereit für seinen Nachtlauf am Firmament. "Nun, verehrter Herr Wolf, schauen Sie sich ganz genau den Mond an." Mit diesen Worten begann die Maus die erste Lektion. Der Wolf folgte der Aufforderung und je mehr sein Blick sich in dem fahlen Licht des Mondes fing, desto größer wurde der Drang zu singen. Und mit einem Male heulte er in den höchsten Tönen. Immer und immer wieder erklang sein Gesang und durchschnitt die Nachtruhe. Erst nach Stunden ließ seine Stimme nach. Er wandte sich mit dankbarem Blick zur Maus, die sich geschwind zwei Weidenkätzchen aus den Ohren zog. "Nun lieber Herr Wolf, ich glaube, Sie brauchen keine weitere Unterrichtsstunde.“, sprach sie nicht ohne Stolz.
Termine
23.02.2019 Teufen CH, Grubenmannkirche 20 Uhr „Wisst ihr denn nicht?“, Ein Requiem für die Lebenden, Peter Roth
24.02.2019 Teufen CH, Grubenmannkirche 17 Uhr anKlang Gottesdienst „Weite Herzen lassen Mauern fallen“
Musik von Peter Roth und Johann Sebastian Bach
10.03.2019 St.Gallen CH, Kirche St. Maria Neudorf 17 Uhr und 20 Uhr „Wisst ihr denn nicht?“, Ein Requiem für die Lebenden, Peter Roth
06.04.2019 Graz AT, Barmherzigen Kirche 19 Uhr Stabat Mater, G.B. Pergolesi mit dem Chor VENTIDUE (Leitung Gudrun Peisser)
07.04.2019 Straßengel AT, Wallfahrtskirche 10.30 Uhr Gottesdienst, Musik von César Franck und Johann Sebastian Bach
21.04.2019 Fohnsdorf, Pfarrkirche 10 Uhr Große Orgelsolomesse, J.G. Zechner (Leitung Peter Vorraber)
15.06.2019 Zürich CH, Grossmünster 20 Uhr „Wisst ihr denn nicht?“, Ein Requiem für die Lebenden, Peter Roth
23.06.2019 Luzern CH, Lukaskirche 17 Uhr „Wisst ihr denn nicht?“, Ein Requiem für die Lebenden, Peter Roth
29.09.2019 St.Gallen CH, Kirche St.Maria Neudorf 11.30 Uhr Matinée für Peter Roth mit fünf Liedern nach Texten von Silja Walter
07.12.2019 Oberegg CH, Kirche 20 Uhr „Friede auf Erden“, Weihnachtsoratorium, Peter Roth
08.12.2019 St.Gallen CH, Linsenbühlkirche 17 Uhr „Friede auf Erden“, Weihnachtsoratorium, Peter Roth
14.12.2019 Teufen CH, Grubenmannkirche 20 Uhr „Friede auf Erden“, Weihnachtsoratorium, Peter Roth
15.12.2019 Nesslau CH, evangelische Kirche 17 Uhr „Friede auf Erden“, Weihnachtsoratorium, Peter Roth
hören
If music be the food of love
Henry Purcell (Thomas Goetschel, Viola da Gamba; Andreas Schweizer, Cembalo)
Ich habe mich auf den Weg gemacht
Peter Roth
Come again
John Dowland
(Christian Berger, Gitarre)
Las morillas de Jaén
Federico Garcia Lorca (Thomas Sonderegger, Gitarre)
Aurore
Gabriel Fauré (Paul Suits, Klavier)
Kontakt
Margrit Hess
8010 Graz
Telefon: +43 676 9292470
E-Mail: singen@margrit-hess.com